Aktuelles
Jungen und Ausgesteuerten eine Chance geben
AGB lanciert Volksinitiative für eine Arbeitslosenhilfe
Trübe Wirtschaftaussichten mit steigender Arbeitslosigkeit!
Intervention Kurt Emmenegger im Grossen Rat vom 6.12.2011
Die Geschichte des AGB
Der Aargauische Gewerkschaftsbund wurde 1907 unter dem Namen Aargauisches Arbeitersekretariat gegründet. Ziel der Organisation war „die Förderung der Agitation unter der arbeitenden Bevölkerung und die Gründung neuer Gewerkschaften“. Eine klare Unterscheidung zwischen der politischen Arbeiterbewegung und den Branchengewerkschaften gab es zu jener Zeit nicht.
Zu den wichtigsten Aufgaben des Arbeitersekretariates gehörte in den Anfangsjahren die Auskunftserteilung in arbeitsrechtlichen Streitigkeiten. Übertragen war ihm zudem die Überwachung des Vollzuges der Arbeiterschutzgesetze.
Aus dem Arbeitersekretariat wurde 1912 das Aargauische Gewerkschaftskartell. 1983 erfolgte die Umbenennung in Aargauischer Gewerkschaftsbund (AGB).
Bei der Gründung verzeichnete das Aargauische Arbeitersekretariat 27 Sektionen mit 2155 Mitgliedern. Bis 1980 stieg diese Zahl auf 81 Sektionen mit 30 000 Mitgliedern an. Heute zählt der Aargauische Gewerkschaftsbund 63 Sektionen mit rund 20 500 Mitgliedern.
Der Sitz des Arbeitersekretariates befand sich zu Beginn in Baden, von 1919 bis 1994 in Brugg. Seit 1994 ist Aarau Sitz des Aargauischen Gewerkschaftsbundes. Ende 1998 wurde das Sekretariat von der Bahnhofstrasse ins Volkshaus an der Bachstrasse 43 verlegt.




